Neue Technologien bringen immer Chancen und Risiken mit sich. Am Ende entscheiden die Nutzer:innen, ob sich ein Trend durchsetzt. KI und ihre Fähigkeit in Sekunden Content zu produzieren, ist ein ernstzunehmendes Risiko für Markenverantwortliche, die ihr Werbebudget in digitale Kanäle investieren und dafür eine signifikante Wirkung erwarten. Drei große Herausforderungen bringt der KI-Boom für Werbetreibende, die im digitalen Raum buchen. Und über allem steht eine große Frage: Bist du echt?
Untergang in einem Meer aus Spam?
Nie war es einfacher Texte, Bilder, Musik, Stimmen, Webseiten, Videos zu erstellen und hochzuladen. Die neusten KI-Anwendungen lassen ganze Bücher in Sekunden entstehen und zum Verkauf anbieten. Jeder – ob mit guter oder böser Absicht, um Geld zu verdienen oder einfach Spaß zu haben – kann mühelos die sozialen Medien fluten. Fake-Profile, künstliche Influencer, geklaute Identitäten, professionelle Bots, die politische oder kommerzielle Fake-News verbreiten, generieren weltweit Content-Müll. Werbebotschaften, die in diesem Umfeld platziert werden, sind verstärkt in der Gefahr, nicht mehr wahrgenommen zu werden. Der Kampf um die Aufmerksamkeit beim Scrollen mit absurden Inhalten zerstört letztendlich die Werbewirkung.
Gewohntes in Frage stellen
Das Komfortable an der Buchung von digitalen Werbeträgern war, dass die Ergebnisse über den Erfolg von Maßnahmen so einfach messbar schienen. Auf einem Blick hatten die Werbetreibenden eine Übersicht darüber, wie viele „Menschen“ die Werbung gesehen hatten. Das Targeting von Zielgruppen nach Interesse und demographischen Daten war spielend einfach. Nun stellt sich die Frage, wie viele dieser Zielgruppen überhaupt echt sind.90 Prozent, 70 Prozent? Vielleicht nur die Hälfte? Was bringen Statistiken und Targeting, wenn am Ende keine echten Menschen dahinterstecken? Und warum sollen die Marketingverantwortlichen für diese Blackbox bezahlen?
Eine Lösung: Die Unabhängigkeit von großen Datenkonzernen
Die Werbetreibenden müssen sich auf die Daten der Digitalkonzerne verlassen. Zumindest solange sie keine eigenen Datenpool aufbauen. Nachweislich echte Menschen zu erreichen und daraus Daten für Marketing zu gewinnen, ist deshalb die Königsdisziplin. Dazu zählen beispielsweise Daten, die bei echten Kaufakten im Supermarkt oder Online entstehen. Sie können die Grundlage sein, für erfolgreiches Marketing ohne Streuverluste durch digitale Fakes. savi beispielswiese kann durch Couponing und Cashback-Aktionen echte Daten händlerübergreifend sammeln und für Retail Media nutzbar machen. Auch klassische Medien wie Radio, TV, Print, OOH können mit redaktionellen und geprüften Inhalten echte Zuschauer erreichen und sollten eine Renaissance bei den Werbetreibenden erleben.
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